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  Fünf gegen Fermi: High End Luftkühler im Vergleich
Fünf gegen Fermi: High End Luftkühler im Vergleich
19.05.2011 von Max Doll





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Testsystem und -methoden


Unser Testsystem nimmt in einem Lian Li PC60FN Gehäuse Platz. Gegenüber einem offenen Testaufbau erhalten wir so praxisnahe Ergebnisse, auch wenn durch die Vielfalt an Komponenten und Konfigurationen keine zu 100% übertragbaren Werte generiert werden können.

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Aufbau des Testsystems


Zur Geräuschreduktion haben wir sämtliche Gehäuselüfter ersetzt und an eine Scythe Kaze Master Lüftersteuerung angeschlossen. Im Heck schaufelt nun ein Noiseblocker Multiframe MF-12 S2 Luft, ebenso wie auf dem CPU-Kühler, einem Thermalright HR-02. Beide Lüfter sind auf 650 Rpm gedrosselt. In die Front setzten wir einen Noctua NF-P14 FLX, der mit nur 450 Rpm rotiert. Da die meisten Nutzer Krach nicht mehr mit Leistung gleichsetzen, orientieren wir uns hier an den momentanen geräuschtechnischen Anforderungen. Die Festplatte hingegen muss sich in ein Scythe Quiet Drive zwängen und wird mittels eines einfachen Baumarktschwammes auf dem Gehäuseboden entkoppelt. Als Testkarte nutzen wir eine EVGA GeForce GTX480 SC im Referenzdesign, die bereits serienmäßig über minimal erhöhte Taktraten verfügt.

Testsystem:

  • Intel Core i7 920 (3,42GHz)
  • Asus P6TD Deluxe
  • 6 GB DDR3 1333
  • Western Digital Black 640 GB
  • Antec TruePower New 550 W
  • Evga GeForce GTX480 SC (725/1451/950 MHz)



Zur Leistungsmessung belassen wir den Rechner nach dem Einschalten zunächst 15 Minuten im Leerlauf. Anschließend belasten wir ihn eine weitere Viertelstunde mit Furmark in der Version 1.8.2 in einer Auflösung von 1680x1050 mit 4x MsAA. Da der "Xtreme Burning Mode" sowie "Post FX" die Spannungswandler enorm belasten, verzichten wir auf diese Optionen. Auch ohne generiert das Tool eine Belastung, die diejenige normaler Spiele meist um Längen übertrifft. Nach Ablauf der Zeit lesen wir die Temperaturen mit GPU-Z 0.5.2 aus. Bei denen des PCBs wird ein Mittelwert gebildet. Die Spannungswandler selbst verfügen leider nicht über Sensoren, sodass hier etwas robust gilt: Gut ist, was nicht zum Absturz führt. Dank eines Raumthermometers können wir Delta-T-Werte ermitteln. Um gleiche Voraussetzungen für alle Kühler zu schaffen, haben wir für die Tests ausschließlich MX-4 Wärmeleitpaste von Arctic Cooling verwendet. Sämtliche Kühler mussten dabei zwei Runs über sich ergehen lassen. Für den zweiten haben wir mit dem MSI Afterburner in der Version 2.1 die Taktraten auf 850/1500/975 MHz erhöht und die Spannung von 1,013 auf 1,062 Volt angehoben. Ähnlich dem Benzinpreis sprangen Temperaturen und Stromverbrauch abrupt an die Decke. Im Gegensatz zu Autofahrern aber nicht zu unserem Missfallen! Entsprechend hätte der Standardkühler auch das Krisenmanagement in Fukushima leiten können: Er war völlig überfordert und kapitulierte. Eine gute Gelegenheit für die Luxuskühler, ihren Anschaffungspreis zu rechtfertigen! Da der gemessene Maximalverbrauch im Furmark unter diesen Bedingungen 100 Watt über den Standardtaktraten und mit 530 Watt knapp an der Auslastungsgrenze des Netzteiles lag, werten wir die Ergebnisse hier als Bonus. Sie fließen nicht in die Wertung ein, da es mit nahezu keiner anderen Grafikkarte möglich ist, in derartige Verbrauchsregionen vorzustoßen.

Zwar macht der Furmark ähnlich heiß wie ein guter Erotikstreifen, hat aber auch nur dessen (geringfügigen) Praxisbezug. Deshalb heizen wir Fermi außerdem mit Metro2033 ein. Das Tunnelspiel sieht nicht nur unverschämt gut aus, es sorgt auch für eine enorme Auslastung der Grafikkarte und liegt bezüglich des Stromverbrauches im gehobenen Segment. Mit Hilfe von zehn Loops der in Version 1.2 integrierten Benchmarkfunktion muss der Pixelbeschleuniger ordentlich schwitzen. Mit 1920 x 1080 Pixeln, maximalen Details mit Depth-of-Field und Antialiasing sowie dem Anisotropen Filter geben wir kein Pardon! Die Anzahl der Loops ist dabei völlig ausreichend, um ein stabiles Temperaturniveau zu erzeugen. Auch hier ist ein zweiter Run mit den erhöhten Taktraten zu bewältigen. Besonderer Bonus: Das Auslastungsszenario liegt im Rahmen des im Alltag üblichen oder vielmehr möglichen. So können wir herausfinden, wie gut sich die eigentlich "inkompatiblen" Setsugen 2 und MK-13 wirklich schlagen, wenn man es darauf anlegt! Aus diesem Grund ist der Metro2033-Benchmark der ausschließlich wertungsrelevante, denn die Furmark-Folter simuliert lediglich sehr extreme Einsatzszenarien bzw. Übertaktungen und interessiert nur einen geringen Useranteil.

Bis auf den VF3000 von Zalman wurden bei allen Kühlertests die Spannungswandler mit normalen RAM-Kühlkörperchen bestückt und unverändert durchgetestet. Abgesehen von der Klebefähigkeit gibt es allein aufgrund der Größe eher optische Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten. Die eher spezielle Lösung des Xtreme Plus wurde aufgrund des Wärmeleitklebers nicht verwendet. Wegen ihrer größeren Oberfläche dürfte sie die VRMs noch einmal etwas besser versorgen. Da wir die Temperatur dieser kleinen Regulatoren aber nicht auslesen können, ist das kein Nachteil und nicht wertungsrelevant. Der Thermalright Shaman wurde zudem ein zweites Mal mit dem VRM-G2 Kühler aufgeheizt. Neben der GPU wurden auch die Sensoren für das PCB der Karte aufgenommen.

Die Lautstärkemessungen erfolgen mit Hilfe eines Voltcraft SL-100 Schallpegelmessgerätes. Dieses wird aus 15 Zentimetern Entfernung zum PCB der Grafikkarte bei offenem Gehäuse auf Höhe der Grafikkarte mittels eines Statives fixiert. Abgelesen wurde zur Minimierung von Interferenzen aus einer Entfernung von einem guten Meter vom SL-100. Um Nebengeräusche zu minimieren, erfolgten die Messungen in einer ruhigen Wohnsiedlung ("Dorf") vormittags und in der Nacht. Zudem wurden die Lüfter im Testsystem deaktiviert, wodurch lediglich die Festplatte und das Netzteil für Nebengeräusche sorgten konnten. Alle Messungen wurden im Idle ausgeführt; Lastdrehzahlen unter der originalen Lüftersteuerung mittels des MSI Afterburners nachgestellt.




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