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  Fünf gegen Fermi: High End Luftkühler im Vergleich
Fünf gegen Fermi: High End Luftkühler im Vergleich
19.05.2011 von Max Doll





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Thermalright Shaman & VRM-G2

Thermalright ist eines der Urgesteine im High-End-Bereich. Trotzdem wurden die GPU-Kühler durch leistungsstärkere Konkurrenz an den Rand des Geschehens gedrängt. Das Werk böser Geister? Der Shaman soll sie offenkundig vertreiben. Um nicht mystischen Wankelmütigkeiten ausgesetzt zu werden, hat Thermalright an nichts gespart: Ein 140mm-Lüfter, acht Heatpipes und Kompatibilität zu nahezu allen erhältlichen Grafikkarten sind keine Ansage, sondern ein wütender 58,- € teurer Kampfschrei! Sollte das nicht reichen, besteht immer noch die Möglichkeit, einen Kühler aus der VRM-Serie - in unserem Falle den VRM-G2 - zur Unterstützung heranzuziehen. Zwei Heatpipes und ein optionaler 80mm-Lüfter versorgen für 24,- € recht brachial die Spannungswandler. Ob das ausreicht und ob der VRM-Kühler überhaupt Auswirkungen auf irgendetwas hat, konnten wir in diversen Seancen in Erfahrung bringen.



Corporate Identity und Understatement: Obwohl die Papp-braunen Thermalright-Kartons für den flüchtigen Beobachter alles enthalten können, vermag der Kenner aufgrund des schwarzen Herstellerlogos auf den hochwertigen Inhalt zu schließen -oder natürlich wegen der kleinen Produktbezeichnung, die dezent auf den Seitenflächen platziert ist. Die übliche Zurschaustellung diverser Produkteigenschaften unterbleibt völlig.

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Auch die Polsterung, weißer Schaumstoff, begrüßt den Tester in typischer Thermalright-Manier. Neben einer exzellenten, weil einsprachigen englischen Bedienungsanleitung mit großen, übersichtlichen Bildern liegt ein hauseigener TY-140-Lüfter mit PWM-Steuerung samt Montageklammern bei. Außerdem darf man sich über ein kleines Tütchen mit Kühlkörperchen freuen - gerade genug für eine Karte samt Spannungswandlern. Dafür waren die Klebeeigenschaften die Besten im gesamten Testfeld. Das Montagematerial ist leider streng abgezählt und passt genau, sodass besser kein Teil verloren gehen sollte. Lediglich die Gummistreifen, die den Lüfter einigermaßen vom Kühler entkoppeln sollen, sind doppelt vorhanden.

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Das Gleiche gilt im Prinzip für den VRM-G2: gute Anleitung, Montagematerial ohne Ersatz, kein Lüfter und zwei Klammern für ein 80mm-Modell. Die Wärmeleitpads sind für eine etwaige Remontage immerhin doppelt im Karton und auch die evasiven Unterlegscheiben haben eine Sicherheitsreserve. Leider ist keine der Tüten wieder zu verschließen. Nicht benötigte Teile können also nach dem ersten Auspacken nicht mehr sicher verstaut werden.

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Wie bei einem der teuersten VGA-Kühler überhaupt zu erwarten, darf die Verarbeitung als tadellos bezeichnet werden. Sowohl die Bodenplatte aus Kupfer als auch die Heatpipes und die Aluminiumlamellen sind vernickelt worden. Letztere sind natürlich wieder gegen unerwünschtes Verbiegen gesichert, sodass auch grobere Naturen frohgemut an den Einbau herangehen dürfen. Die auf den Bildern zu betrachtende Biegung des Kühlers, d.h. dessen Neigung zum Boden hin ist kein Fehler in der Verarbeitung, sondern sorgt für optische Parallelität erst in eingebautem Zustand.

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Die am Boden zusammengeführten Heatpipes sehen martialisch aus und stehen dichter zusammen als die pubertierenden Kleinwagenfahrer an der Kinokasse zu "Fast and Furious 5". Ist das bei den Lamellen eher unbedeutend, tauchen bei der Bodenplatte Schwierigkeiten auf, denn die Wärmeleiter sind nicht über-, sondern nebeneinander platziert. Das erzeugt eine große Oberfläche, die für maximale Leistung auch von einer großen GPU erwärmt werden muss. Gut für Fermi, nicht ganz so optimal für kleinere Karten. Die dann natürlich auch weniger Abwärme produzieren - trotzdem ist Hubraum ab einem gewissen Punkt eben doch zu ersetzen. Die Halterung des Shaman ist lobenswerterweise verschraubt und damit austauschbar, obwohl die mitgelieferte Version zu allen momentan gängigen GPUs passt. Somit dürfte auch dieser Kühler, etwas Produktpflege vorausgesetzt, ein langlebiger Geselle sein.

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Ein relatives Novum erlebt der Kunde beim Lüfter. Zunächst einmal ist das Vorhandensein eines solchen an sich für Thermalright eher neu. Denn in der Regel wurden Kühler, nicht Bundles verkauft. Zeiten ändern dich und Thermalright. Natürlich liegt ein hauseigenes Modell bei, der TY-140. Da bei gewissen Herstellern nichts Standard ist, gibt sich auch dieses Modell mit einem Lochabstand von 120 mm und einer Rahmenbreite von 26,5 Milimetern eher eigenständig. Das von uns getestete Exemplar war unterhalb von 1000 Umdrehungen ausnehmend schweigsam, mutierte darüber aber zum Dampfplauderer und neigte zum Klackern. Auch die Farbgebung ist eher eigenwillig geraten. Beige-Grau hat aber immerhin einen hohen Wiedererkennungswert! Der Sleeve am Kabel ist von guter Qualität und absolut blickdicht. Zudem ist er ordentlich verarbeitet, d.h. vor der Fixierung mit Schrumpfschlauch straff gezogen worden.

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Der VRM-G2 steht hinsichtlich seiner Verarbeitungsqualität in nichts nach. Sauber gearbeitet, komplett vernickelt - für 22,- €; darf man das auch erwarten. Schließlich hält sich der Materialaufwand im Vergleich mit VGA-Kühlern in Grenzen. Trotzdem werden die Spannungswandler üppig versorgt. Neben jeder Menge Oberfläche zum Abgeben der enormen Wärme setzt Thermalright auch auf ein mit zwei Heatpipes verbundenes Kühlelement, an das bei Bedarf sogar noch ein optionaler 80 mm Lüfter geklemmt werden kann.

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Die Lamellen sind in viele kleine Segmente unterteilt und nicht durchgehend. Die "Löcher" sollen die Luftzirkulation im (semi-)passiven Betrieb verbessern. So oder so ist das Ergebnis ausgesprochen solide.


Technische Daten



Kompatibilität:

nVIDIA:
8800 GTX & Ultra, 9800GTX(+), GTS250, GTX260, GTX275, GTX280, GTX285, GTX460, GTX470, GTX480, GTX570, GTX580

AMD: Radeon HD3850, 3870, 4830, 4850, 4870, 4890, 5850, 5870, 6950, 6970

Anmerkung: Die Kompatibiltät zur GTX460 schließt aufgrund sehr ähnlicher PCBs und identischer Lochabstände idR. die 560 mit ein. Der VRM-G2 ist ausschließlich zur GTX480 kompatibel.

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